Ohne Saft keine Kraft. Die Batterie liefert der Lichtmaschine den nötigen Saft, um die Hochspannung für die Zündung zu erzeugen. Fällt die Batterie aus, läuft gar nichts mehr. Daher sollte man dem kleinen Kraftwerk stets die nötige Zuwendung zukommen lassen.

Bei den mittlerweile standardmäßig zum Einsatz kommenden wartungsfreien Batterien beschränkt sich die mögliche Pflege auf den Ausbau der Batterie während der Standzeit des Motorrads im Winter und einige Ladevorgänge bis zum Saisonstart im Frühjahr. Besonders gute Dienste leisten hier vollautomatische Ladegeräte, die automatisch auf Erhaltungsladung umstellen und so die Batterie optimal frisch halten.

Wer noch ein Bike mit "klassischer" Batterie (meist zu erkennen am durchsichtigen Gehäuse) sein eigen nennt, sollte ab und zu den Säurestand der Batterie zu überprüfen. Falls der Säurestand unter die Markierungen an der Batterie abgesunken ist, füllt man destilliertes Wasser (keine Säure!) nach.

Nach dem Wiedereinbau der Energiezentrale im Frühjahr verpasst man den Batteriepolen noch einen Schlag (Pol-) Fett. Jetzt steht einem kraftvollen Saisonauftakt nichts mehr im Wege!