Tipps für richtiges Verhalten am Unfallort.

Ruhig bleiben und Spuren sichern. Wer mit oder ohne eigenes Verschulden in einen Unfall verwickelt wird, weiß in der ersten Aufregung oft nicht wie man sich richtig verhält. Dabei ist es gerade in einer solchen Situation wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Der ADAC Württemberg jedenfalls rät nach jedem Unfall sofort anzuhalten und so lange am Unfallort zu bleiben bis die beteiligten Personen, Fahrzeuge und der Unfallhergang festgestellt wurden.

Wichtig ist auch, die Absicherung der Unfallstelle.

Wenn nötig, Verletzte bergen und versorgen, Arzt und Krankenwagen rufen lassen.

Danach Personalien, Fahrzeuge und Versicherungsdaten austauschen. Wird der Unfall polizeilich aufgenommen, weil es Personenschäden oder gravierende Sachschäden gegeben hat, sollte man die Polizei auf vorhandene Zeugen und Unfallspuren hinweisen. Auch bei scheinbar eindeutiger Schuldfrage Zeugen notieren.

Außerdem raten die Experten, im Zweifelsfall gegenüber der Polizei nur Angaben zur Person und zum Fahrzeug zu machen. Nur das schildern, was tatsächlich passiert ist. Auf keinen Fall am Unfallort eine Stellungnahme zur Schuldfrage abgeben. Kein pauschales "Schuldanerkenntnis" abgeben. Erklärungen wie "Ich bin an dem Unfall schuld" oder "Ich werde für den Schaden aufkommen" können später die Versicherung zu Regressansprüchen berechtigen. Bei eindeutigen Verschulden macht die Polizei in der Regel ein Verwarnungsangebot, das man aber nicht sofort akzeptieren muss; man hat eine Woche "Bedenkzeit"