Der Motorrad-Helm schützt vor schweren Verletzungen und ist manchmal lebensrettend.

Um den richtigen Helm zu finden, sollte man sich beim Kauf Zeit lassen und sich im klaren sein, worauf es ankommt: Große Auswahl, Gute Beratung.

Eine gründliche Anprobe, am besten mit einer kurzen Probefahrt. Nicht nach dem Motto, wird schon passen, auswählen. Man sollte so lange probieren, bis der Helm optimal sitzt. Der Helm darf weder zu eng, noch zu weit sein und sich mit geschlossenen Kinnriemen nicht vom Kopf ziehen lassen. Brillenträger sollten darauf achten, dass der Helm nicht auf die Brillenbügel drückt.

Den ausgewählten Helm mindesten 15 Minuten aufbehalten. Nur so lässt sich beurteilen, ob er auch nicht drückt. Auch sollte kontrolliert werden, wie der Helm verarbeitet wurde: Scharfe Kanten, Innenausstattung, Visier, Verschluss. Darauf achten, dass das Visier beschlagfrei und kratzfest ist. Besonderst empfiehlt sich ein Helm mit Reflexstreifen für mehr Sicherheit in der Nacht. Ein hoher Kaufpreis ist keine Garantie für besondere Qualität. Guter Sitz ist das wichtigste.

Der § 21a der StVO, wonach nur Helme getragen werden dürfen, die nach der Norm ECE 22 geprüft sind und ein entsprechendes Prüfzeichen haben, ist bis auf weiteres ausgesetzt worden, weil verschiedene Prüfbestimmungen überarbeitet werden.

Wer sicher gehen will, kauft sich einen Helm mit der neusten Prüfnorm ECE-22.04